Zum Inhalt springen

Florido Tower, Wien

Foto: Florido Tower /Außenansicht aus der Froschperspektive: Der runde Hochhausturm spiegelt den Himmel in seiner Fassade wider.
Daten und Fakten
Firma PORR Projekt und Hochbau AG / PORREAL GmbH
Auftraggeber UBM Realitätenentwicklung AG, Bayernfonds Immobilien Services AG / Union Investment GmbH
Stadt/Land Wien - Österreich
Projektart Hochhäuser, Büro, Facility Management
Bauzeit 11.1999 - 09.2001

Komfortabel arbeiten an der Donau

Für das Hochhausprojekt Florido Tower in Wien-Floridsdorf führte die PORR Projekt und Hochbau AG sämtliche Baumeisterarbeiten aus. Das Bürozentrum umfasst einen Hochbau mit 30 Geschossen zuzüglich Erdgeschoss und Technikgeschoss, drei Flachbauten mit jeweils vier bzw. fünf Geschossen sowie drei Garagengeschosse. Das innovative Bürohochhaus mit seinen 113 m Höhe fügt sich harmonisch in die Wiener Hochhaus-Skyline entlang der Donau. Geschäftsflächen, Tiefgaragenplätze, ein Restaurant, ein Kindergarten und eine Vielzahl weiterer Serviceangebote bieten den hier beschäftigten rund 1.800 Mitarbeitern eine moderne und angenehme Arbeitsatmosphäre.

Erstmals in Österreich wurde das Hochhaus dabei auf einer 2 m dicken Stahlbetonplatte errichtet, die als Flachfundament fungiert. Um Setzungsdifferenzen zwischen dem Hochhaus und den Flachbauten aufnehmen zu können, wurde eine Trennung der Baukörper durch Setzungsfelder in der Bodenplatte und in den Kellerdecken vorgesehen, die nach Rohbauende ausbetoniert wurden.

Für das als Stahlbetonskelettbau konzipierte Hochhaus wählte die PORR im Hinblick auf die großen Stützenlasten Stahlkern-Verbundstützen. Dabei wurde die innen liegende Kernzone des 32-geschossigen Turms mit einer automatischen Selbstkletterschalung – drei Geschosse vorlaufend den Geschossdecken – hergestellt. Die Hochhausfassade wurde in zweischaliger Bauweise mit außenliegender Fixscheibe, innen liegender Zweischeibenisolierverglasung sowie dazwischen liegendem, elektrisch betriebenem Sonnenschutz ausgeführt. Dies bringt u. a. den Vorteil, dass alle Fenster bis zum obersten Geschoss auch bei Wind und Regen zu öffnen sind. 

Die Lüftung der Bürobereiche erfolgt zugluftseitig über die Kühlbalken in den abgehängten Decken, die Abluft wird über den Doppelboden geführt.

Bedingt durch die ehrgeizigen Bauzeitvorgaben mussten die Rohbauarbeiten für das Hochhaus sowie die nachfolgenden Ausbauleistungen inklusive Haustechnik im Wochen-Takt realisiert werden. Die Gesamterrichtungsdauer betrug lediglich 22 Monate.

Die PORREAL GmbH ist für das technische und infrastrukturelle Facility Management in diesem Gebäude zuständig. Sie sorgt damit u. a. für den 24-Stunden-Portierdienst, das moderne Betriebsrestaurant samt Catering-Service, den Kindergarten und die insgesamt 15 Personenaufzüge.